Bodenschätzung im Landkreis Ostallgäu und Landsberg

Sämtliche ursprünglichen Aufzeichnungen der Bodenschätzung sind in der Altdeutschen Schrift (Sütterlin) geschrieben. Als 2002 das Bundeseinheitliche Progamm FESCH gestartet wurde, mussten alle handschriftlichen Schätzungsbücher in dieses Programm geschrieben werden. Die ALS und später auch zugeteilte Schreibkräfte hatten damit eine gewaltige Aufgabe zu erledigen. Alleine schon bedingt durch das Lebensalter war vielen diese Schrift nicht mehr bekannt. Die ursprünglichen Schätzungsbücher waren auch teilweise recht schlampig geschrieben so das die genaue Erfassung der Grablochbeschriebe manchem graue Haare und Sorgenfalten beschert hat.

Hier ein Beispiel, um zu zeigen wie schwierig diese Arbeit war:

Ausschnitt aus einem Feldschätzungsbuch der Gemarkung Osterzell (Grabloch 23 Tagesabschnitt I)

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So sieht dieser Grablochbeschrieb nach Eingabe in den Computer aus:

Natürlich hat jede Gemarkung mehr als ein Grabloch, in unserem Zuständigkeitsbereich haben wir Gemarkungen mit 20 Grablöchern und andere mit mehr als 600.

Insgesamt wurden im Rahmen der Digitalisierung im Bereich der Finanzämter Kaufbeuren und Landsberg genau 41.359 Grablöchern erfasst.